Innerbetriebliche und Außerbetriebliche Fortbildung (IbF und AbF)

Pflegen mit Kopf, Hand und Herz

"Regelmäßige Fort- und Weiterbildung sind für den Erfolg der GSW unverzichtbar. Wir erhöhen und erhalten hiermit die Kompetenz und Motivation unserer Mitarbeiter und sichern die Qualität unserer Arbeit."

Die Sicherung, Erhaltung und Fortentwicklung der Handlungskompetenz ist ein kontinuierlicher Prozess. Durch interne und externe Schulungsmaßnahmen verbessern wir die Fach-, Sozial-, Persönlichkeits- und Methodenkompetenz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und steigern damit die Qualität der Patientenversorgung.

Die berufliche Fortbildung kann im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen Interesse von Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfolgen. Sie kann innerhalb des Betriebes oder durch außerbetriebliche Fortbildungseinrichtungen durchgeführt werden oder auch durch die Teilnahme an einem Fernunterricht. Die Kosten der beruflichen Fortbildung trägt bei einer durch den Arbeitgeber initiierten Fortbildung in der Regel der Arbeitgeber.

Bei einer vom Arbeitnehmer initiierten Fortbildung trägt der Arbeitnehmer die Kosten weitestgehend selbst. Gerade im Gesundheitswesen sind Fortbildungen auf Grund neuer Erkenntnisse in Medizin und auch der jungen Pflegeforschung sehr wichtig. Der Teilnehmer erhält am Ende eine Teilnahmebescheinigung, die er seinem Arbeitgeber anzeigen sollte bzw. bei Kostenübernahme vorlegen muss. Fortbildungen unterstützen den Prozess des „Lebenslangen Lernens“ und sind unerlässlich für alle, gerade in der Pflege und Betreuung.


3. GSW-Fortbildungstag

Im Rahmen des 3. GSW-Fortbildungstages in der Tagesstätte „Haus der Hoffnung“ haben die Qualitätsbeauftragten der Behindertenhilfe ein interessantes und kurzweiliges Programm zum Thema „Biografiearbeit“ organisiert.

Als pädagogischer Ansatz der Sozialen Arbeit dient Biografiearbeit v.a. zur weiteren Entwicklung und Förderung der Identität bei Menschen mit Behinderungen, die oftmals eine jahrzehntelange Sozialisation in Institutionen erlebt haben.

Gemeinsam lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung die Methode „Lebenslinie“ kennen, um sie künftig in ihren Arbeitsfeldern (Ambulantes Betreutes Wohnen, Tagesstätte, Wohnheime für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung) unterstützend und begleitend einzusetzen und anzuwenden.

Strukturierte Gespräche über Stationen des Lebens, Erinnerungen, bedeutende Lebensereignisse und die heutige Sicht darauf sollen künftig dazu genutzt werden, bislang unentdeckte Ressourcen freizulegen und positive Bewältigungsstrategien zu stärken.

Dipl.-Sozialpädagoge
Michael Horn
(GSW-Fortbildungsbeauftragter)


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