Es gibt nichts Gutes, außer man tut es … dieser Maxime, die Erich Kästner einst formulierte, fühlte sich Regina Wetzstein, Leiterin der Gemeinnützigen Gesellschaft für Sozialeinrichtungen (GSW) in ihrem Arbeitsleben stets verbunden. 22 Jahre stand die heute 61 Jährige an der Spitze der städtischen Sozialeinrichtungen. Zuvor war  sie bereits seit 1983 für die Alten- und Pflegeheime in Wernigerode zuständig. „Mit ihrer zurückhaltenden und kompetenten Art hat bei Ihnen immer der Mensch im Mittelpunkt  gestanden.

In ihrer Arbeitszeit haben Sie viel auf den Weg gebracht, was den Einwohnern von Wernigerode bis heute zugutekommt. Für dieses große Engagement möchte ich Ihnen vielmals danken.“ sagte Oberbürgermeister Peter Gaffert.

Neues Gesicht bei der GSW

Die Überleitung der Geschäftsführung  an Frau Sandra Lewerenz wurde langfristig in Zusammenarbeit der Stadt als Gesellschafter, dem  Aufsichtsrat und der Geschäftsführerin der GSW, Regina Wetzstein geplant und schließlich mit Erfolg umgesetzt. 8 Monate wurde Frau Lewerenz  von Frau Wetzstein in die verantwortungsvollen Aufgaben der Geschäftsführung der gemeinnützigen Gesellschaft für Sozialeinrichtungen der Stadt Wernigerode mbH eingeführt. Mit mehr als 780 stationären, teilstationären und ambulanten Plätzen  im Senioren- und Behindertenbereich und ca. 500 Mitarbeitern ist das Unternehmen einer der größten Arbeitgeber der Branche in der Region. Auch die hohe Anerkennung der GSW in der Bevölkerung und die bisher erbrachten Leistungen sind eine Verpflichtung für die neue Geschäftsführung.

Die 45-Jährige, die gebürtig aus dem LK Mansfeld- Südharz stammt und seit 2005 mit ihrem Ehemann und dem gemeinsamen 41/2 jährigen Sohn in Wernigerode lebt, entschied sich sehr bewusst, an dem Bewerbungsverfahren teilzunehmen und ihren Wirkungskreis von Hettstedt  in ihre jetzige Heimatstadt zu verlegen.

Sandra Lewerenz hat 22 Jahre Berufserfahrung als exam. staatl. anerkannte Krankenschwester, als Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin sowie als Betriebswirtin (FA), davon 16 Jahre in leitender Position, vorzuweisen. Zuletzt war sie mehrjährig  beim Kolping- Berufsbildungswerk in Hettstedt tätig, einer Einrichtung für die berufliche Erstausbildung lern- und psychisch behinderter junger Menschen. Sie leitete in diesem Unternehmen mehrere Wohnheime, die Jugendhilfemaßnahmen, die Jugendgerichtshilfe, die sozialen Dienste und eine Kindertagesstätte.

Die neue Geschäftsführerin hat schon heute klare Vorstellungen und Ziele hinsichtlich  der Entwicklung der gemeinnützigen Gesellschaft für Sozialeinrichtungen der Stadt Wernigerode mbH.  Mit der Unterstützung von Frau Wetzstein konnte sich Frau Lewerenz bereits intensive Einblicke in die gut funktionieren Organisationsstrukturen und -abläufe verschaffen und eine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den ihr untergeordneten Kolleginnen und Kollegen schaffen.

Die Vielfältigkeit ihrer neuen Aufgaben, die Möglichkeit, ihre zahlreichen Berufserfahrungen aus dem sozialen Bereich einbringen zu können, die Entwicklung der GSW mit zu gestalten und damit einen wichtigen Beitrag als Gesellschaft für die Stadt Wernigerode zu leisten, begeistert Sandra Lewerenz. Ein hoher Qualitätsanspruch in den Pflegeleistungen  für die Senioren liegt ihr dabei besonders am Herzen. Auch möchte sie im Bereich der Eingliederungshilfe die Betreuungsangebote  bedarfsgerecht erweitern, wozu sie bereits erste Weichen gestellt hat.

Eine wichtige Aufgabe der GSW sieht Frau Lewerenz in der Sicherung und Förderung der Fachkräfte für diese Branche. Angebote der Personalentwicklung, der betrieblichen Gesundheitsfürsorge, einer leistungsgerechte Entlohnung sowie ein positives Betriebsklima stehen hierzu auf ihrer Agenda.

Den Herausforderungen für die GSW in den Jahren 2016/2017 verbunden mit den Veränderungen durch die Einführung des Pflegestärkungsgesetzes II, der Entbürokratisierung in der Pflege und dem anstehenden Neuaufbau des Wohnheimes „Haus Anna“ im Bollhasenthal sieht sie voller Elan positiv entgegen.

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