Am 05.02.2018 habe ich mein 6 monatiges Praktikum im Rahmen meines Studiums bei der Gemeinnützigen Gesellschaft für Soziale Einrichtungen in Wernigerode begonnen. Ich wurde sehr herzlich und offen von allen Mitarbeitern aufgenommen und fühlte mich direkt wieder wohl, da ich bereits 2014 erfolgreich die 3 jährige Ausbildung zur Pflegefachkraft bei der GSW absolviert hatte. Derzeit studiere ich in Hamburg im 4.Semester an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften„Interdisziplinäre Gesundheitsversorgung und Management“ und konnte mein Pflichtsemester, im Umfang von 600 Stunden, in der Qualitätssicherung bei Schwester Conni Weiß im Seniorenzentrum „Stadtfeld“ antreten. Hierbei konnte ich verschiedene Aufgaben übernehmen und mit viel Engagement und Begeisterung umsetzen. Zu meiner Hauptaufgabe zählte die Digitalisierung des Qualitätsmanagementhandbuchs und dem MDK-Prüfordners im stationären, teilstationären,gerontopsychiatrischen Bereich, um den digitalen Fortschritt im Unternehmen weiter zu verbessern.

Hierbei wurden die Dokumente auf Grundlage neuer Gesetze und Richtlinien überarbeitet und weiterentwickelt. Dies klingt für viele Mitarbeiter sehr trocken und eintönig, was ich nun jedoch bestreiten kann, denn man ist trotz der Arbeit am Computer auch immer wieder im Kontakt mit Bewohnern und in Rücksprache mit Mitarbeitern, was wiederum sehr wichtig ist, um die Arbeit im Qualitätsmanagement stetig weiter voran zu treiben. Dazu beigetragen hat jedoch auch die sehr gute Anleitung und Zusammenarbeit mit Schwester Conni Weiß.

Ich bekam die Möglichkeit, an dem bereichsübergreifenden Qualitätszirkel teilzunehmen und in den Austausch mit anderen Pflegeeinrichtungen aus Sachsen-Anhalt zu gehen. Außerdem durfte ich an der Durchführung und Auswertung interner Qualitätsaudits in den verschiedenen Einrichtungen der GSW mitwirken.

Auch andere Aufgaben, wie zum Beispiel Lehrvisiten für die Auszubildenden des Unternehmens zu gestalten und mein Wissen den Fachkräften von Morgen weiter zu vermitteln, bereitete mir viel Spaß. Bei der Erarbeitung von Fortbildungen für die Mitarbeiter zum Beispiel aus der Betreuung gefiel mir nicht nur die Wissbegierde der Mitarbeiter, sondern auch der Austausch von Erfahrungen und Anregungen mit ihnen. 

Des Weiteren hatte ich die Möglichkeit Auszubildende aus dem 3. Lehrjahr von den Prüfungen bis hin zu ihrem Abschluss zu begleiten und letztlich die Zeugnisausgabe in Göttingen mit zu verfolgen. Aber auch auftretende Konflikte und Probleme der Auszubildenden konnte ich in Konfliktgesprächenaufarbeiten und auswerten, sowie Lösungsvorschläge mit den Auszubildenden erarbeiten. Schön war es einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben, wie viel doch für junge Menschen und deren Entwicklung im Unternehmen getan wird.

Das Praktikum hat mir geholfen, theoretisches Wissen zum Beispiel aus den BereichenQualitäts- und Personalmanagement, Rechtskunde, Gesundheitspolitik und vielem mehr zu vertiefen und zu festigen. Ich konnte weitere Stärken an mir entdecken und Ziele für meine zukünftige Entwicklung stecken. Im nächsten Semester werde ich das Modul Qualitätsmanagement an der HAW Hamburg belegen um meinen jetzigen Einblick noch weiter zu vertiefen.

 

Wernigerode, den 25.07.2018
Milena Dellnitz

Freiwillige: Letícia Câmara van der Ploeg

Am Anfang Juli letztes Jahr habe ich mein Abschluss im Automatisierungs- und Steuerungsingenieur in Brasilien absolviert, ich war 21 und ich hatte viel Lust um die Welt zu sehen. Ich hatte schon Interesse am Deutschland wegen der technologische Entwicklung und neue Technologien, weil das viel zu tun mit meiner berufliche Karriere hat, aber wenn ich mein Uni fertig gemacht habe, wollte ich etwas anderes von Deutschland: meine Fähigkeiten auf anderen Gemeinde verbessern, diese Kultur, die so faszinierend ist, kennenlernen, mein Deutsch verbessern und durch alles, mich selbst als Mensch entwickeln. Die Gelegenheit um diese Erfahrung zu haben und eine “Stipendium” zu bekommen sind angekommen und ich habe es genießt.

Nach dem Deutschkurs in Hamburg kamen ich und eine andere Brasilianerin, Paula, nach Wernigerode, wo wir unsere Soziales Jahr bei der GSW machen konnten. Am Anfang hatte ich, gleichzeitig, viele Probleme mit meinem Projekt und dem Kulturschock. Trotzdem bin ich hier geblieben und habe mich durchgekämpft. Seit Mitte Februar ist die Einrichtung Tagespflege „Stadtfeld“ mein neues Projekt, wo ich mich auch sehr schnell wohl fühlte. Ich kann sagen, dass das Schönste in meiner Erfahrung die Menschen sind, die ich in meinem Projekt getroffen habe und die schöne Arbeit, die dort von Allen geleistet wird. Ich könnte mehr Seiten von Deutschland sehen und viel von meine Kultur und meinem Land zeigen. Bei der Tagespflege habe ich eine „Familie“ bekommen. Petra, Anja, Jeanette und Heidi sind immer so sympathisch, besorgt um mich und die haben meine Sicht der deutschen Beziehungen positiv verändert.

In den letzten Monaten war ich an den Gästen näher dran, wir haben eine enge Beziehung entwickelt. Ich bin sehr glücklich, dass ich ein wenig von mir selbst, meiner Kultur, meinem Wissen und meiner Willenskraft zeigen konnte. Unsere Gruppen sind immer von 8 bis 13 Personen, mit denen es einfacher ist zu sprechen, zu betreuen und zu helfen. Jede Mitarbeiter macht ein bisschen von alles,  die Betreuer lernen von den Fachkräften und die Fachkräfte lernen von den Betreuern. Ich kann sehen wie wichtig das ist für die Mitarbeiter. Seniorenpflege ist kein einfacher Bereich und es ist immer sehr schön, wenn Menschen sich an ihrer Arbeit erfreuen, dies konnte ich während meines Einsatzes jeden Tag erleben.

Bei der Tagespflege machen wir Aktivitäten mit den Gästen, die trotz ihres Alters, aktiv und sozial sein möchten. Wir machen jeden Tag verschiedene Programme: wir basteln, wir backen, was Lecker ist, wir machen Sport, wir machen Gedächtnistraining, wir gehen spazieren, wir spielen was lustig ist, wir sprechen über unterschiedliche individuelle Werte, wir sprechen über das aktuelle Leben und Leben in den Jugendjahren der Gäste, wir sprechen über die Natur, Arten von Blumen, Schwierigkeiten des älteren Lebens, wir dekorieren den Ort nach den Jahreszeiten, wir lesen und wir sind aktualisiert mit den Nachrichten der Welt, wir singen Lieder von früher, wir erinnern uns und ehren unsere Familie und Freunde, wir machen Ausflug….. Alles während wir uns auch um die Pflege und die medizinischen Bedürfnisse kümmern. Ich besuchte auch einige Veranstaltungen im Seniorenzentrum „Stadtfeld“, wo ich sehen konnte, wie die typischen Harz-Feierlichkeiten stattfinden, Details über die kulturellen Unterschiede zwischen dieser Region von Deutschland und dem Rest des Landes, und einige Beziehungen mit Mitarbeitern und den Bewohnern schaffen.

Besonders schön fand ich, wie mit der Integration neuer Gäste umgegangen wird. Dies erinnerte mich an meine Kindheit. Ich habe auch gelernt über Demenz, gegenseitigem Respekt, wie hilft man Jemanden, der sich nicht so gut ausdrücken kann, wie wichtig es ist Geduld zu haben. Das dankbare Lächeln der Gäste beeindruckte mich sehr, es war schön zu erleben, „wer Liebe gibt, bekommt auch Liebe zurück“. Ich freue mich sehr, dass ich diese Arbeit in der GSW machen könnte und diese Menschen kennengelernt habe. Ich hoffe, dass ich bei den Gästen und meiner „Familie“ auch etwas „Bleibendes“ zurück lasse.  



Bildergalerie: (3 Fotos)

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Meine Erfahrung war in Deutschland sehr schön. Es war sehr interessant, die deutsche Kultur kennen zu lernen, die Sprache zu lernen und seine schönen Orte zu besuchen. 

Auch habe ich mich sehr zufrieden gefühlt, meine peruanische Kultur mit den Personen von Wernigerode geteilt zu haben. 

In meiner Arbeit, in der GSW SZ "Stadtfeld" hat es mir sehr gefallen, die Liebe und die Geduld zu beobachten, die meine Kollegen in diesen Personen angeboten haben, die große Liebe brauchen. 

Ich habe auch viel Liebe erhalten und auch habe ich vieles von meiner Liebe mit den alten Personen geteilt. Er war sehr unterhaltend, meine Zeit mit ihnen zu verbringen. 

Ich denke, dass es sehr wichtig ist, gutes Qualitätszeit mit den Senioren während ihrer letzten Lebenstage zuteilen. Ich schätze die Arbeit, die die Pfleger in der GSW machen.

Ich bin von der freiwilligen Arbeit sehr zufrieden gestellt, die ich in GSW gemacht habe. Alle waren mit mir sehr freundlich. 

Und ich habe auch vieles meiner Liebe mit allen geteilt. Ich bin sehr dankbar, um mir die Gelegenheit zu geben, eine unvergessliche Erfahrung erlebt zu haben. Ich kehre in mein Land mit einem sehr glücklichen Herzen zurück.

Lic. Rosario Neira T.
Comunicadora Social



Bildergalerie: (5 Fotos)

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Von dem Gebäudekomplex ist sie begeistert. „Es ist ein sehr schönes Haus. Ich mag die Menschen hier und arbeite gern mit Senioren.“ Diese Worte kommen Rosario Neira Nicuna schon recht gut über die Lippen. Sie stammt aus der peruanischen Hauptstadt Lima, hat in einem Kurs schon etwas Deutsch gelernt und in dieser Woche den Bundesfreiwilligendienst im Seniorenzentrum Stadtfeld begonnen. Das Haus ist in Trägerschaft der Gemeinnützigen Gesellschaft für Sozialeinrichtungen Wernigerode (GSW).

Sozialkommunikation studiert

„Vorher habe ich mir im Internet viele Fotos von Wernigerode angeschaut“, erinnert sich die 25-Jährige. „Jetzt konnte ich die schöne Stadt mit ihren kleinen Häusern endlich kennenlernen.“ Sie sei zum Beispiel schon auf dem Schloss, im Rathaus und im Christianental gewesen. „Alles sehr nett.“

Studiert hat die Peruanerin Sozialkommunikation. Außerdem kennt sie sich bereits etwas in der Pflege älterer Menschen aus. „Wir haben uns vorher das Profil der Bewerberinnen genau angesehen, bevor der Austausch über die Zentrale der Interkulturellen Begegnungen in Hamburg lief. Manche Bewerber kommen aus der Schule, andere haben schon einen Beruf erlernt“, erklärt GSW-Personalleiterin Kerstin Wogawa.

Die GSW-Geschäftsführerin Sandra Lewerenz fügt hinzu, dass es sehr spannend sei, zu verfolgen, wie sich die jungen Menschen hier entwickeln. „Es ist in der heutigen Zeit schwer, Bewerber für die Altenpflege zu finden. Und wer in diesem Beruf arbeiten will, muss es wirklich wollen.“ Sie habe wirklich Achtung vor Menschen, „die von so weit herkommen, weil sie viel auf sich nehmen“, so Sandra Lewerenz.

Andere kulturelle Hintergründe hätten auch Vorteile, die man nutzen könne. Wichtig seien vor allem gute Rahmenbedingungen in der Pflege. „Rosario soll sich erst einmal hier die Einrichtung anschauen, das Unternehmen kennenlernen und Kontakte zu den anderen Auszubildenden knüpfen“, so die GSW-Chefin. Wenn die Peruanerin nach einiger Zeit Interesse an einem anderen Haus der GSW habe, könne sie wechseln, um ihre Erfahrungen zu machen.

„Rosario ist sehr aufgeschlossen und interessiert. Sie geht auf die älteren Menschen zu und ist sehr freundlich. Unsere Senioren sind davon begeistert“, beschreibt Pflegedienstleiterin Heike Reinhardt die junge Frau. Sie werde erst einmal im Frühdienst eingesetzt, anschließend vielleicht auch im Spätdienst.

Senioren schätzen Internationalität

Cornelia Weiß, Azubi-Betreuerin und Koordinatorin bei der GSW, ergänzt: „Die junge Peruanerin soll hier zuerst Einblicke in die Altenpflege des Hauses bekommen sowie Kontakte zu den Bewohnern knüpfen. Dann kann sie unserer Pflegefachpersonal bei der Arbeit unterstützen.“ Die Senioren würden es zudem interessant finden, „wenn wir international aufgestellt sind“. Im Oktober soll übrigens eine weitere ausländische Teilnehmerin kommen.

Das Seniorenzentrum Stadtfeld ist die größte Einrichtung der GSW und besteht seit 1985. Insgesamt sind im Haus rund 120 Mitarbeiter beschäftigt, die die 180 Bewohner betreuen.


Vor dem Wernigeröder Seniorenzentrum Stadtfeld, von links: GSW-Geschäftsführerin Sandra Lewerenz, Personalleiterin Kerstin Wogawa, Betreuerin Cornelia Weiß, Bundesfreiwillige Rosario Neira Nicuna und Pflegedienstleiterin Heike Reinhardt. Foto: Holger Hadinga


Vom 30.5. bis zum 24.6.2016 absolvierte ich mein Pflegepraktikum in dem Seniorenheim „Küsters Kamp“ in Wernigerode.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich von Anfang an meines vierwöchigen Praktikum sehr herzlich von allen Schwestern und Angestellten aufgenommen wurde. Meine größte Angst bestand darin, ins „kalte Wasser geschmissen“ und alleine gelassen zu werden. Doch dies war nicht der Fall. Ich wurde an die Hand genommen, und mir wurde in Ruhe und Ausführlichkeit gezeigt, wie die morgendliche Grundpflege und andere Tagespunkte aussehen.

So hat man sich für mich Zeit genommen und ich hatte die Möglichkeit die Schwestern anfangs zu begleiten und ihnen bei ihrer Arbeit zuzusehen. Von Tag zu Tag merkte ich selber, dass ich mir immer mehr zutraute und meine Aufgaben steigern konnte. Auch wenn ich vor manch einer Tätigkeit erst scheute, so wusste ich aber, dass ich jederzeit eine Pflegekraft um Hilfe bitten konnte.

Zuerst fiel es mir schwer, mich den Bewohnern gegenüber zu öffnen und selbstbewusst aufzutreten.

Ich brauchte ein paar Tage, um die Bewohner besser kennenzulernen und mich individuell auf sie einzustellen. Doch auch sie traten mir offen und herzlich entgegen.

Das Praktikum war auch dahingehend sehr lehrreich, da ich die Möglichkeit hatte, mehrere Krankheitsbilder nicht nur theoretisch sondern auch praktisch kennenzulernen.

Da dies für mich eher ungewöhnliche Situationen waren, weil ich weder im Familien- noch im ‚Bekanntenkreis Pflegefälle habe, waren diese Momente auch mit Emotionalität verbunden.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich in meiner Praktikumseinrichtung sehr wohl gefühlt habe und froh gewesen bin, mein Praktikum gemeinsam mit einem liebevollen Personal im „Küsters Kamp“ absolvieren zu dürfen.

Marlene Wernecke



Viele von euch fragen sich bestimmt, ob psychisch kranke Menschen z.B. mit Depressionen, Manien, Schizophrenie oder anderen Psychosen anders sind als wir "normalen" bzw gesunden Menschen. Auch ich war mir zu diesem Thema unsicher vor meinem Praktikum. Die Antwort aber habe ich in diesen 2 Wochen im Thomas-Müntzer Wohnheim gefunden. Die Bewohner sind nicht anders als wir. Sie sind krank, ja, jedoch sind sie genau so Menschen und verdienen jeglichen Respekt. Es ist nämlich gar nicht so einfach mit so einer Krankheit zu leben. Die meisten werden dies nicht richtig nachvollziehen können, oder sind nicht im Stande dazu sich in so eine Lage hinein zu versetzen.

Ich kann das sehr gut und möchte deshalb unbedingt derart kranke Menschen in ihrem Leben begleiten. Hier leben ca 40 Leute und die Bewohner machen das Beste daraus! Das Wohnheim ist keine Psychiatrie, die Leute leben dort wie andere zur Miete in Wohnungen. Sie bewohnen ein Zimmer und teilen sich ein Bad zu dritt oder zu viert. Sie werden mit Essen und Medikamenten versorgt.

Genau so verantwortungsvoll betreut werden sie im Umgang mit ihren finanziellen Mitteln. Die meisten Leute haben immer noch das Bild einer Psychiatrie von vor 50 Jahren im Kopf, aber heutzutage ist das alles anders. Grund dafür ist, dass es heute bessere Medikamente gibt, die diesen Menschen das Leben mit solchen Krankheiten ermöglicht.

Deshalb würde ich diese Betroffenen gerne unterstützen. Auch wenn ich weiß, dass die meisten dort nicht mehr gesund werden. Das Praktikum hat mir super viel Spaß gemacht und ich weiß jetzt ganz genau in welche berufliche Richtung ich mich orientieren werde.

Julia H.
Blankenburg, im Mai 2015



Mein Name ist Melanie und ich habe im Rahmen meiner Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin ein zehnwöchiges Praktikum im Thomas Müntzer Wohnheim absolviert.

Mein Praktikum hier im Wohnheim gestaltete sich für mich als sehr interessant und erfolgreich. Durch das freundliche und offene Entgegenkommen der Mitarbeiter habe ich mich sehr wohl gefühlt. Von Beginn an wurde ich in das Team integriert und konnte schon in der ersten Woche einige Aufgaben selbstständig erledigen. Ich hatte viel Freude an der Arbeit, da sie sehr umfangreich ist und ich dadurch  die Chance hatte, viele neue Erfahrungen sammeln zu können.

In der Zeit meines Praktikums musste ich eine fachpraktische Prüfung vorbereiten und diese am Ende meines Praktikums ablegen. Die Prüfung habe ich durch die große Unterstützung der Mitarbeiter und durch meinen Mentor erfolgreich bestanden.

Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitern für die schöne Zeit!


„Ein ganz besonderes Projekt organisierte in den letzten Wochen unser Praktikant Mathias Köhler aus Wernigerode. Er ist Absolvent der Fachschule für Heilerziehungspflege Drübeck und führte im Rahmen seines Praktikums die abschließende Fachpraktische Prüfung bei uns durch.


Das Thema hieß „Klangwelt“ und wurde über eine Gruppenarbeit mit Instrumente-Bau, Proben und einer ansprechenden Aufführung am 26.03.2007 beendet. Dabei zeigte sich v.a. das kreative Interesse der TeilnehmerInnen an der „musikalisch-rhythmischen“ Inszenierung, die im Innenraum des Wohnheimes einen gelungenen Abschluss fand. Wir gratulieren!
Michael Horn (Mitarbeiter des Thomas Müntzer Wohnheims im Bereich „Betreuung“)

Abschließende Worte des Praktikanten

Hallo und ein großes Dankeschön an die BewohnerInnen und das gesamte Mitarbeiterteam des Thomas Muentzer Wohnheims.
Ich habe im Rahmen meiner Ausbildung zum Heilerziehungspfleger ein zehn wöchiges Praktikum mit einer sich anschließenden fachpraktischen Prüfung mit dem Thema „KLANGWELT“ absolviert.
An dieser Stelle möchte ich noch mal anbringen, wie großartig und interessant dieses Praktikum für mich war.
Besonders beeindruckt war ich von dem mir entgegengebrachten Vertrauen mir seitens der BewohnerInnen, die mich bei dem Projekt „Klangwelt“ unterstützten und mit Begeisterung und viel Freude dabei waren.
Weiterhin möchte ich mich bedanken für das offene Entgegenkommen der MitarbeiterInnen, die während meines gesamten Praktikumzeitraums eine sorgfältige, geduldige und hilfsbereite Betreuung ermöglichten. Ferner möchte ich mich für die überaus kollegiale Zusammenarbeit bedanken, die mir einen umfassenden Einblick im Umgang mit diesem Klientel arrangierten.
Es bleibt mir am Ende nur zu sagen, dass dieses Praktikum eine Bereicherung an neuen Erfahrungen war und ein Erwerb an vielen neuen Kenntnissen lieferte. :-)
Ein herzliches Dankeschön an alle
Matthias Köhler


„Mein Praktikum im Papental ist schon einige Wochen her; dennoch erinnere ich mich immer noch gern an diese Zeit und Erfahrungen die ich dort erfahren durfte. Von allen Mitarbeitern einschließlich der Heimleiterin Frau Tank wurde ich herzlichst aufgenommen. Ich fühlte mich gleich wohl und akzeptiert. Schon am 3. Tag konnte ich schon viele Tätigkeiten selbständig durchführen. Beeindruckend war für mich, mit welchem Fingerspitzengefühl auf jeden einzelnen Bewohner eingegangen wurde, um alle noch vorhandenen Ressourcen zu nutzen.
Ich denke auch die Schwierigkeiten erkannt zu haben, die es zwischen den Bewohnern gibt, aber auch die Arbeit und Möglichkeiten seitens der Mitarbeiter. Es besteht doch ein großer Unterschied zwischen Heim und Krankenhaus.
Für meine Arbeit und Weiterbildung war es eine Bereicherung. Ich danke hiermit noch einmal dem Team und wünsche weiterhin viel Erfolg (auch bei den Vorbereitungen für das Fest im Sommer).“
Andreas Hoffmann ist Pfleger der Station P2 in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Harz-Klinikum Wernigerode/Blankenburg und war im Rahmen eines schon seit einigen Jahren praktizierten Austausches zwischen uns und der Klinik für 2 Wochen zur Hospitation.



„Ich war als Praktikantin von der Fachoberschule ‚Sozialwesen‘ für 15 Wochen hier. Ich möchte nach dieser Schule gern in den Bereich der Ergotherapie gehen, deswegen war für mich das Praktikum ideal! Das Therapieprogramm in diesem Heim finde ich wirklich super und sehr gut durchdacht! Jeder hat seine Aufgaben (z.B. in der Küche oder bei der Reinigung) und jeder kann in der Woche am Sportprogramm teilnehmen. Es sind viele kleine Sachen, die den Alltag im Papental 46 interessant machen! Die Mitarbeiter sind alle sehr locker und ‚kontaktfreudig‘, ich wurde gleich in den ersten Wochen gut ins Arbeitsgeschehen mit einbezogen! Allerdings war für mich am wichtigsten, daß ich hier sehr viel lernen konnte!!!“
Sanja



„Mein Name ist Björn Rienecker. Der Aufenthalt hier hat mir sehr gut gefallen. Die Betreuer haben mir gezeigt, wie ich mit den Bewohnern umgehen sollte. Alle Bewohner waren sehr freundlich zu mir und haben mich mit offenen Armen begrüßt.“
Björn war bei uns Praktikant vom 6. bis 17. Dezember 2004

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