Nähe, Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

Ein Lächeln, ein Gespräch, ein gemeinsamer Spaziergang: Oft sind es die kleinen Momente, die den größten Unterschied machen. Sie tragen dazu bei, dass sich ältere und hilfsbedürftige Menschen als lebendiger Teil unserer Gesellschaft fühlen. Ehrenamtliches Engagement schenkt unseren Bewohnerinnen und Bewohnern Nähe, Aufmerksamkeit und Lebensfreude, bringt neue Impulse in ihren Alltag und bereichert auch Sie selbst – menschlich und emotional.

Hände schneiden frische Kräuter im Garten

Mit kleinen Gesten Großes bewirken

Ob Sie im Ruhestand eine neue Aufgabe suchen, Einblicke in ein Berufsfeld gewinnen oder sich als Angehöriger engagieren möchten – Ihr Einsatz ist wertvoll. Bringen Sie Menschen durch Gesang, Tanz und kreative Aktivitäten zusammen oder beteiligen Sie sich an Gemeinschaftsprojekten, etwa bei der Gestaltung unserer Gärten oder der Organisation von Feiern und Veranstaltungen in unseren Einrichtungen.

Momente, die berühren und verbinden 

Ihre Zeit ist wertvoll. Ganz gleich, ob Sie sich regelmäßig oder gelegentlich engagieren: Sie werden erleben, wie erfüllend und bereichernd ein Ehrenamt sein kann. Sie begegnen Menschen mit bewegenden Lebensgeschichten, knüpfen echte Verbindungen, lernen voneinander und werden Teil einer lebendigen Gemeinschaft.

Junge Frau unterhält sich angeregt mit einer Seniorin

Welche Tätigkeiten kann ich ausüben?

Ganz gleich, ob Sie kreativ sind, gerne musizieren oder gärtnern, besondere Erfahrungen, Fähigkeiten oder Hobbys einbringen möchten, lieber vorlesen oder einfach nur gerne zuhören – es gibt viele Möglichkeiten, sich bei uns einzubringen. Ihre Ideen und Anregungen sind natürlich jederzeit herzlich willkommen.

Soziale Begleitung und Gemeinschaft

  • Besuchs- und Gesprächsdienste: Zeit schenken, zuhören und unseren Bewohnerinnen und Bewohnern Gesellschaft leisten
  • Vorlesen: Bücher, Zeitungen oder persönliche Post – das ist besonders wertvoll für Menschen mit Sehschwäche
  • Spaziergänge: Bewohnerinnen und Bewohner begleiten, frische Luft genießen und kleine gemeinsame Erlebnisse schaffen
  • Einkaufen: für unsere Bewohnerinnen und Bewohner Einkäufe tätigen oder einfach gemeinsam einkaufen gehen

Kreative und kulturelle Beschäftigungen

  • Bastel- und Kreativgruppen: mit den Bewohnerinnen und Bewohnern malen, Handarbeiten machen oder saisonale Dekorationen gestalten
  • Musikalische Angebote: Singen, Musizieren, kleine Konzerte oder Musikstunden leiten oder begleiten
  • Kulturelle Aktivitäten: Filmabende, Vorträge, Geschichtenrunden planen und durchführen

Spiele und geistige Aktivierung

  • Spielrunden: Bewohnerinnen und Bewohnern bei Brettspielen, bei Kartenspielen, beim Bingo und Gedächtnistraining Gesellschaft leisten
  • Biografiearbeit: gemeinsam Erinnerungen teilen, Fotoalben anschauen und Lebensgeschichten austauschen

Praktische Unterstützung in der Einrichtung und bei Veranstaltungen

  • Unterstützung bei Festen und Veranstaltungen: beim Vorbereiten und Durchführen von Sommerfesten, Adventsfeiern, Geburtstagen helfen
  • Gartenarbeit: Hochbeete pflegen, Blumen pflanzen, Außenbereiche verschönern
  • Ausflugsbegleitung: unsere Mitarbeitenden bei der Begleitung von Ausflügen in die Umgebung unterstützen

Technische oder handwerkliche Fähigkeiten einbringen

  • Digitalbegleitung: Hilfestellung rund um den Umgang mit Smartphone, Tablet oder Videotelefonie bieten
  • Handwerkliche Hilfe: zum Beispiel bei der Reparatur von geliebten Gegenständen oder Möbeln

Das sagen unsere ehrenamtlichen Mitarbeitenden…

  • „Weil ich das, was ich geben kann, gerne teilen möchte.“

    Ehrenamtliche Mitarbeiterin, Seniorenzentrum Küsters Kamp

Häufig gestellte Fragen zum Ehrenamt

Wer kann sich ehrenamtlich engagieren?

Grundsätzlich können sich Menschen jeden Alters bei uns einbringen. Es spielt keine Rolle, ob Sie jung oder etwas älter sind, berufstätig, in Ausbildung oder im Ruhestand. Wichtig ist vor allem, dass Sie Freude am Umgang mit Menschen haben und bereit sind, sich auf neue Begegnungen einzulassen. Geduld, Offenheit, Einfühlsamkeit und ein freundlicher Umgang sind dabei wichtiger als jede Qualifikation.

Wie viel Zeit muss ich einbringen?

Das bestimmen Sie ganz allein. Manche Ehrenamtliche kommen regelmäßig einmal pro Woche, andere unterstützen nur bei einzelnen Veranstaltungen oder gelegentlich. Schon wenige Stunden im Monat können viel bewirken. Wichtig ist nicht die Menge, sondern die Verlässlichkeit und die Freude, mit der Sie dabei sind.

Wird meine ehrenamtliche Tätigkeit vergütet?

Ein Ehrenamt basiert in erster Linie auf freiwilligem Engagement. Dennoch gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung von 2,50 € pro Stunde (bis maximal 40 Stunden im Monat).

Brauche ich eine Ausbildung oder besondere Kenntnisse?

Nein. Für die Tätigkeiten sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Sie werden vom Team begleitet und erhalten Unterstützung, wenn Sie unsicher sind. Wenn Sie besondere Fähigkeiten, Hobbys oder neue Ideen einbringen – umso besser. Aber auch einfach da zu sein, zuzuhören und Zeit zu schenken, ist bereits unglaublich wertvoll.

Wie gehe ich mit Menschen mit Demenz um?

Keine Sorge. Unser Fachpersonal zeigt Ihnen, wie Sie gut mit Bewohner:innen umgehen können, die an Demenz erkrankt sind. Wichtig sind vor allem Geduld, eine ruhige Ansprache und Verständnis. Oft geht es weniger darum, „richtig“ zu reagieren, sondern darum, präsent zu sein und Sicherheit zu vermitteln. Mit der Zeit entwickeln Sie ganz von selbst ein Gespür dafür.

An wen muss ich mich wenden, um mein Interesse zu bekunden?

Wenden Sie sich entweder an die jeweilige Leitungskraft oder das Beratungspersonal in der Einrichtung, in der Sie sich gerne einbringen möchten. In einem persönlichen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, bei welchen Aufgaben Sie sich gerne bei uns einbringen und wie oft Sie Ihre Hilfe zur Verfügung stellen möchten.

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