Wir bleiben in Bewegung
Für das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner, Gäste und Mitarbeitenden entwickeln wir uns stetig weiter. Hier geben wir Ihnen einen Einblick in unsere aktuellen Projekte: von Modernisierungen und Erweiterungen unserer Einrichtungen über neue und weiterentwickelte Serviceangebote bis hin zu technischen Neuerungen und Vorhaben, die unser Unternehmen nachhaltiger machen.
Um- und Anbau des Hauses Plemnitzstift
Durch einen umfassenden Umbau und einen neuen Anbau im Wohnheim Plemnitzstift entsteht bis Ende 2026 ein modernes Zuhause für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Das Projekt verbessert nicht nur die Wohnqualität, sondern stärkt auch Selbstbestimmung, Privatsphäre und das Zusammenleben der Bewohner.

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Um- und Anbau des Hauses Plemnitzstift – mehr Raum für ein besseres Miteinander
Im Haus Plemnitzstift und dem nebenliegenden Haus Sesto leben 29 Menschen mit geistiger und/oder mehrfacher Behinderung. Unser größtes Anliegen ist klar: Wir möchten allen Bewohnern ein Zuhause bieten, in dem sie sich wohlfühlen, ihren Alltag möglichst selbstbestimmt gestalten können, und sich gleichzeitig getragen fühlen von einer Gemeinschaft, die Halt gibt.
Bis Ende 2026 wird das Haus Plemnitzstift umfassend modernisiert und durch einen Anbau erweitert. Neunzig Prozent der Gesamtkosten der Baumaßnahmen in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro werden durch das Förderprogramm aus dem Corona-Sondervermögen getragen. Diese starke Unterstützung macht es möglich, das Projekt zu realisieren. Für uns und unsere Bewohner ist das ein bedeutender Schritt in die Zukunft.
Warum wir diesen Schritt gehen
Unsere Wohnsituation ist über viele Jahre gewachsen und bietet eine gute Grundlage. Gleichzeitig merken wir jedoch im Alltag immer deutlicher, wo es eng wird: Teilweise leben Bewohner noch in Doppelzimmern, Bäder werden von zwei bis drei Bewohnern gemeinsam genutzt und es fehlen passende Räume für Therapie, Gespräche und kreative Angebote. Auch Rückzugsmöglichkeiten sind begrenzt.
Besonders während der Corona-Zeit wurde uns das sehr bewusst. Abstand halten, Schutz bieten und trotzdem Nähe ermöglichen – das war oft schwer umzusetzen. Da unsere bestehenden Gebäude kaum Spielraum für Veränderungen lassen, haben wir uns entschieden, neu zu denken.
Was wir verändern
Der neue, zweistöckige Anbau wird direkt mit dem Haupthaus verbunden und schafft genau den Raum, der bisher fehlt.
Im Obergeschoss entstehen Einzelzimmer mit eigenem Bad für sechs Bewohner. Im Erdgeschoss entstehen eine Wohnküche sowie ein großer, flexibel nutzbarer Raum. Hier ist Platz für Gemeinschaft, kreative Angebote, Hobbys, Therapie und auch für vertrauliche Gespräche oder Arztbesuche.
Gleichzeitig ermöglicht der Anbau im bestehenden Haus den Umbau von Doppelzimmern zu Einzelzimmern – überwiegend mit eigenen Bädern.
Diese Veränderungen entlasten den Alltag spürbar. Termine finden künftig in dafür vorgesehenen Räumen statt und nicht mehr im eigenen Zimmer. Das schafft mehr Struktur, schützt die Privatsphäre und hilft dabei, Infektionsrisiken zu reduzieren. Für viele Bewohner fühlt sich das einfach „normaler“ an.


Ansicht des Erweiterungsbaus des Hauses Plenitzstift von Süd-Ost (Bild link) und Nord-West (Bild rechts).
Ein Blick nach vorn
Aktuell leben unsere Bewohner vorübergehend im “Alt Ilsenburger Hof” in Ilsenburg. Umso größer ist die Vorfreude auf die Rückkehr in ihr modernisiertes Zuhause.
Der Umbau und der Anbau helfen uns, Nähe und Abstand gut auszubalancieren. Unsere Bewohner bekommen mehr Raum und mehr Möglichkeiten, gemeinsam Zeit zu verbringen, eigene Interessen zu entdecken und ihren Alltag aktiv mitzugestalten.

Die bauliche Maßnahme – Umbau Wohnheim Plemnitzstift und zweigeschossiger Erweiterungsbau in Wernigerode – wurde mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Um- und Anbau des Hauses Thomas Müntzer
Das Haus Thomas Müntzer wird bis Ende 2026 umfassend modernisiert und durch einen Anbau erweitert. Ziel ist es, Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen ein zeitgemäßes Zuhause zu bieten, das Rückzug, Sicherheit und bessere Voraussetzungen für Selbstständigkeit gleichermaßen ermöglicht.

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Um- und Anbau des Hauses Thomas Müntzer – mehr Raum für Stabilität und Selbständigkeit
Im Haus Thomas Müntzer leben Menschen mit einer seelischen Behinderung. Unser Ziel ist es, ihnen ein Zuhause zu bieten, in dem sie sich geborgen fühlen, zur Ruhe kommen können und gleichzeitig in ihrer Selbstständigkeit gestärkt werden.
Bis Ende 2026 wird das Haus Thomas Müntzer umfassend modernisiert und durch einen Anbau erweitert. Neunzig Prozent der Gesamtkosten der Baumaßnahmen in Höhe von rund 7,4 Millionen Euro werden durch das Förderprogramm aus dem Corona-Sondervermögen getragen. Diese starke Unterstützung macht es möglich, das Projekt zu realisieren.
Warum wir modernisieren
Das Haus Thomas Müntzer wurde zuletzt im Jahr 1999 umgebaut und entspricht heute nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße Wohn- und Betreuungsform.
Derzeit leben 43 Bewohnerinnen und Bewohner in 27 Einzel- und 8 Doppelzimmern. Bäder werden von mehreren Personen gemeinsam genutzt. Rückzug und Ruhe sind im Alltag oft schwer umzusetzen, da räumliche Trennungen nur eingeschränkt möglich sind. Für Menschen mit psychischen Erkrankungen kann dies eine zusätzliche Belastung darstellen.
Auch hygienische Anforderungen lassen sich unter den bestehenden Bedingungen nur schwer erfüllen. Während der Corona-Pandemie wurde dies besonders deutlich, als es zu einem Ausbruch innerhalb der Einrichtung kam.
Was sich verändert
Mit dem Umbau und Neubau schaffen wir die Voraussetzungen für ein modernes, bedarfsgerechtes Wohnumfeld.
Im Haupthaus werden künftig 34 Bewohnerinnen und Bewohner leben – überwiegend in Einzelzimmern. Für fast jedes Zimmer wird ein eigenes Bad geschaffen, das direkt vom Zimmer aus zugänglich ist.
Im Neubau, der mit dem Haupthaus verbunden ist, entstehen 9 weitere Einzelzimmer mit jeweils eigenem Bad. Ergänzt wird dieser Bereich durch eine Wohnküche, Aufenthaltsmöglichkeiten sowie einen Hauswirtschaftsraum. Zudem wird ein Raum für die Tagesförderung eingerichtet.
Der Um- und Anbau ist bereits auf ein höheres Maß an Selbstständigkeit ausgerichtet und ermöglicht durch separate Abrechnungsmöglichkeiten für Strom, Wasser und Heizung eine eigenständige Haushaltsführung. Es entstehen Wohnbereiche, die an kleine Wohngemeinschaften erinnern, ein hohes Maß an Selbstbestimmung fördern und zugleich die Rolle der Bewohnerinnen und Bewohner als Mieterinnen und Mieter stärken.


3D-Modell des modernen Anbaus an das Haus Thomas Müntzer aus der Vogelperspektive (Bild links) und mit Tiefgarage (Bild rechts).
Ausblick
Mit den geplanten Maßnahmen schaffen wir die baulichen Voraussetzungen, um die Qualität unserer Betreuung nachhaltig zu verbessern. Mehr Räume für Tagesstruktur und Förderung ermöglichen es, unsere Bewohner und Bewohnerinnen in kleineren Gruppen individueller zu begleiten. Durch die Ausstattung mit WLAN erfüllt sich ein langgehegter Wunsch der Bewohner und Bewohnerinnen.
Der Umbau und der Neubau helfen uns, Stabilität, Rückzug und Gemeinschaft besser miteinander zu verbinden. Unsere Bewohner und Bewohnerinnen erhalten mehr Raum für ihre persönliche Entwicklung und können ihren Alltag zunehmend selbstbestimmt gestalten.

Die bauliche Maßnahme – Umbau, Sanierung und Erweiterungsbau – Wohnheim „Thomas Müntzer“ in Wernigerode – wurde mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
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Sollten Sie weitere Fragen zu unseren Plänen, Projekten und Ausschreibungen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
