Sich angenommen fühlen, selbstständiger werden, wieder Fuß fassen im Leben
Das Haus Anna gibt Menschen nach jahrelanger Suchterkrankung ein geschütztes Zuhause, in dem sie Vertrauen aufbauen und Zuversicht entwickeln können. Hier werden sie mit allen Brüchen in ihrer Lebensgeschichte angenommen, erfahren Respekt und Wertschätzung. Im täglichen Training mit unseren Fachkräften erwerben sie wichtige Kompetenzen für die Rückkehr in einen selbstbestimmten Alltag, im Idealfall außerhalb einer Einrichtung.

Für wen ist das Haus Anna geeignet?
Das Haus Anna richtet sich an Menschen, deren Gesundheit und soziale Beziehungen durch Suchterkrankungen schwer beeinträchtigt sind. Bewohnerinnen und Bewohner haben oft einen langen Leidensweg hinter sich, leben isoliert von anderen und können den Alltag nur eingeschränkt selbst bestreiten.
Wohnen im Haus Anna
Ruhige Lage mit Anbindung an die Stadt
Die Einrichtung liegt in einem ruhigen Seitental von Wernigerode, abseits von jedem Trubel und dennoch in der Nähe von Geschäften, Arztpraxen und öffentlichen Einrichtungen. Ein Ort, um gleichermaßen Abstand und Anschluss zu finden.

Struktur und Orientierung im Tagesablauf
Jeder Tag folgt festen Strukturen. Wiederkehrende Abläufe sorgen für Stabilität, geben Orientierung und helfen, langsam wieder mehr Verantwortung zu übernehmen.



Fähigkeiten neu aufbauen und festigen
Unser Team trainiert mit Bewohnerinnen und Bewohnern Fähigkeiten, um den Alltag alleine zu bewältigen, angefangen bei der Haushaltsführung über das Kochen bis hin zum Umgang mit finanziellen Angelegenheiten. Arbeits- und beschäftigungstherapeutische Angebote vermitteln Kompetenzen für die Rückkehr in ein normales Arbeitsleben. In belastenden Situationen und Krisen gibt es immer eine Person, die zuhört, Halt gibt und einen Ausweg anbietet.
Gemeinschaft erleben und soziale Kompetenzen stärken
Wohnen im Haus Anna heißt auch, der Isolation zu entkommen. Bei Gesprächsrunden, Freizeitaktivitäten und Ausflügen lernen die von uns begleiteten Menschen nach jahrelangem Rückzug, wieder auf andere zuzugehen. Sie üben, Ihre Bedürfnisse zu äußern und Konflikte auszuhalten. Vor allem machen sie die Erfahrung, dass sie dazugehören.


Das Kompetenz-Trio Küsters Kamp: ein besonderes Miteinander
Altenpflege, Suchthilfe und Eingliederungshilfe an einem Ort: Mit dem Kompetenz-Trio vereint die GSW drei unterschiedliche Einrichtungen auf einem Gelände. Dieses besondere Konzept fördert Selbstbestimmung, Teilhabe und gegenseitige Unterstützung.
Erfahren Sie mehr über das Haus Anna.
Gerne informieren wir Sie persönlich über die Einrichtung, unsere Leistungen und freie Plätze.
Häufige Fragen zum Haus Anna
Für wen ist das Haus Anna geeignet?
Das Angebot richtet sich an erwachsene Menschen mit Suchterkrankungen, die zusätzlich soziale oder gesundheitliche Einschränkungen mitbringen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich auf verbindliche Strukturen einzulassen und aktiv an der eigenen Entwicklung zu arbeiten.
Welche Ziele verfolgt die Betreuung im Haus Anna?
Im Mittelpunkt stehen die Stabilisierung im Alltag sowie der Aufbau lebenspraktischer und sozialer Fähigkeiten. Langfristig soll ein selbstbestimmtes Leben wieder möglich werden, idealerweise außerhalb einer Einrichtung.
Welche Leistungen umfasst die Betreuung?
Das Team der Einrichtung begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag, leitet lebenspraktische Tätigkeiten an und bietet ergotherapeutische sowie psychosoziale Unterstützung. Ergänzend kommen pflegerische Hilfen zum Einsatz, wo diese erforderlich sind.
Wie ist der Alltag strukturiert?
Der Tagesablauf orientiert sich an festen Zeiten und klaren Abläufen. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Mahlzeiten, Termine, therapeutische Angebote und Zeiten für eigenständige Aktivitäten. Die Struktur gibt Orientierung und hilft, den Tag verlässlich zu gestalten.
Wie erfolgt die Aufnahme?
Der Aufnahmeprozess beginnt mit einem persönlichen Gespräch. Dabei klären wir die aktuelle Situation, prüfen die Voraussetzungen und besprechen die nächsten Schritte gemeinsam mit den zuständigen Kostenträgern.
Wer übernimmt die Kosten?
Die Finanzierung erfolgt in der Regel über die Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch. Welche Leistungen im Einzelfall übernommen werden, hängt von der individuellen Situation ab und wird im Vorfeld transparent geklärt.
