Hilfe zur Selbsthilfe

Im Haus Parkhaus helfen wir Menschen, nach langer Suchterkrankung Vertrauen in sich selbst aufzubauen und Stabilität zu finden. Behutsam und in einem Klima der gegenseitigen Wertschätzung. Dabei nutzen wir vielfältige Ergo- und Bewegungstherapien, sorgfältig angepasst an persönliche Bedürfnisse und Voraussetzungen. Ziel ist es, dass Bewohnerinnen und Bewohner irgendwann den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben gehen.

Leben im Haus Parkhaus – ein Alltag, der Halt gibt

Schritt für Schritt Sicherheit zurückgewinnen

Gemeinsam entwickeln wir neue Sicherheit im eigenen Handeln. Dazu stehen wir Bewohnerinnen und Bewohnern im täglichen Leben zur Seite, bei der Körperpflege, dem Umgang mit Geld oder der Ernährung. Wir begleiten sie dabei, nach und nach kleine Aufgaben zu übernehmen und mit anderen in Kontakt zu kommen. In Krisen gibt es immer eine feste Ansprechperson, die zuhört, weiterhilft und Rückhalt gibt.

Gruppe bereitet gemeinsam Gemüse in einer Küche zu
Bewohner und Betreuerin sitzen auf einem Sofa im Gespräch umgeben von Zimmerpflanzen
Nahaufnahme einer Hand, die ein orangefarbenes Holzhaus-Modell mit Nieten hält

Wichtige Fähigkeiten wiedererlernen

Kreative Angebote und kleine handwerkliche Tätigkeiten laden dazu ein, den eigenen Körper zu spüren. Sie geben Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurück und wirken Ängsten entgegen. Ganz ohne Druck und im eigenen Tempo.

Das sagen unsere Bewohnerinnen und Bewohner…

  • „Mein Bruder lebt seit fünf Jahren im Haus Parkhaus. Das ist das Beste, was ihm und unserer Familie passieren konnte. Er ist in einer kleinen Gemeinschaft […] untergebracht und fühlt sich sehr aufgehoben. Die Zimmer sind gemütlich und dekorativ gestaltet, so auch der Speise- und Aufenthaltsraum mit kleiner Küche. […] Die Betreuungs- und Pflegekräfte sind für jeden Bewohner da, herzlich und helfend. […] Das Haus Parkhaus ist eine Rundum-Wohlfühleinrichtung für betreuungswürdige Menschen. Dafür ist allen Beschäftigten ein großes Dankeschön auszusprechen.“

    Frau Pinz, Angehörige eines Bewohners, Haus Parkhaus

Der Weg zu uns

Symbol zweier Sprechblasen

Beratung

Am Anfang steht immer ein persönliches Gespräch. Dabei lernen wir uns kennen, besprechen die aktuelle Situation und klären erste Fragen.

Symbol eines Gebäudekomplexes

Besichtigung

Im Rahmen unseres Erstgesprächs zeigen wir Interessentinnen und Interessenten oder Angehörigen das Haus Parkhaus und stellen ihnen unser Team vor. Auf diese Art erhalten sie einen ersten Eindruck vom Alltag, von den Räumlichkeiten und von der Atmosphäre im Haus.

Symbol eines Sessels

Aufnahme und Finanzierung

Die Aufnahme erfolgt in Abstimmung mit dem zuständigen Leistungsträger. Wir unterstützen bei allen organisatorischen Schritten und erklären transparent, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, zum Beispiel eine abgeschlossene Entgiftung.

Historische Fachwerksvilla mit rotem Dach und moderner Erweiterung, eingebettet in herbstliche Parklandschaft

Das Kompetenz-Trio Küsters Kamp: Ein besonderes Miteinander

Altenpflege, Suchthilfe und Eingliederungshilfe an einem Ort: Mit dem Kompetenz-Trio vereint die GSW drei unterschiedliche Einrichtungen auf einem Gelände. Dieses besondere Konzept fördert Selbstbestimmung, Teilhabe und gegenseitige Unterstützung.

Lernen Sie das Haus Parkhaus näher kennen.

Gerne informieren wir Sie persönlich über die Einrichtung, unsere Leistungen und freie Plätze.

Häufige Fragen zum Haus Parkhaus

Welche Voraussetzungen müssen für eine Aufnahme ins Haus Parkhaus erfüllt sein?

Wichtig ist die Bereitschaft, künftig suchtmittelfrei zu leben und sich auf den Alltag in der Gemeinschaft einzulassen. Dazu gehört die Offenheit, an therapeutischen und alltagspraktischen Angeboten teilzunehmen. In der Regel ist vor der Aufnahme eine Entgiftung notwendig. Außerdem braucht es die Zustimmung des zuständigen Leistungsträgers.

Wie läuft die Aufnahme ab?

Am Anfang steht ein persönliches Gespräch. Dabei lernen wir uns kennen, sprechen über die aktuelle Situation und klären offene Fragen. Anschließend besteht die Möglichkeit, die Einrichtung zu besichtigen und erste Eindrücke zu sammeln. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, begleiten wir Interessentinnen und Interessenten die weiteren Schritte bis zur Aufnahme.

Wie lange können Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Parkhaus bleiben?

Der Aufenthalt ist nicht zeitlich festgelegt. Er richtet sich nach der individuellen Entwicklung und den persönlichen Zielen. Manche bleiben über einen längeren Zeitraum, um Stabilität aufzubauen und Fähigkeiten zu festigen.

Wer übernimmt die Kosten für den Aufenthalt?

Die Finanzierung erfolgt in der Regel über die Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch. Welche Leistungen im Einzelfall übernommen werden, hängt von der persönlichen Situation ab. Diese Fragen klären wir transparent im Beratungsgespräch. Außerdem unterstützen wir Interessentinnen und Interessenten oder Angehörige bei der Antragstellung.

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